24h Rennen 2015

12. April 2015: Qualifikationsrennen zum ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen

Wichtige Erkenntnisse für den Saisonhöhepunkt, erfahren.

Nürburgring. Die Testmöglichkeit vor dem wichtigsten Langstreckenrennen der Saison, dem ADAC 24-Stunden Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgringes (14. – 17. Mai), nutzte auch der Mayener Stephan Rössel, um sich mit seinem Einsatzfahrzeug und dem Team vertraut zu machen.

„Don Stephano“, wie der Geschäftsführer des Porsche Zentrum Aschaffenburg in Insiderkreisen auch genannt wird, wird beim Klassiker in der Eifel, in einen Porsche 911 GT3 Cup von raceunion Teichmann racing mit Unterstützung des PZ Aschaffenburg an den Start gehen.

„Wir haben uns entschlossen, trotz der letzten, sehr schwierigen Tage hier am Nürburgring, an den Start des Quali-Rennens zu gehen“, umschreibt Stephan Rössel die auch für ihn persönlich sehr prekäre Situation rund um den Eifelkurs.
„Ich halte die derzeitige Lösung, auch wenn es nur eine Übergangslösung ist, für sehr fragwürdig und vorschnell getroffen. Ich befürchte, wenn wir mit 180 bis 190 Fahrzeugen zum 24-Stunden Rennen starten werden sich möglicherweise noch viele folgenschwerere Situationen ergeben, deren Ausgang niemand absehen kann. Meiner Meinung nach sind die Ansätze um Tempolimit und Top Speed-Begrenzung nicht zu Ende gedacht. Ich halte diese Lösung für sehr bedenklich. Deshalb treten wir hier auch nur sehr verhaltend an, um zu sehen, wie sich die Vorgaben im Renngeschehen umsetzen lassen.“

Nach dem Leitspruch, „In guten wie in schlechten Zeiten“ entschloss sich die Mannschaft aus Adenau trotzdem an den Start des 6-Stunden Rennens zu gehen.  Stephan Rössel, Karl-Heinz Teichmann, Marc Hennerici und „Alex Autumn“ bildeten das Fahrerquartett des in der Klasse SP7 genannten RTR-Porsche mit der Startnummer 70. Nach dem Qualifying ging es für das RTR-Quartett von Startposition 30 aus ins Rennen mit der Distanz von sechs Stunden. Nachdem „Don Stephano“ den Startpart übernommen hatte, konnten „Alex Autumn“, Marc Hennerici und auch Teamchef Karl-Heinz Teichmann, ihre Stints problemlos absolvieren und bis auf eine Zeitstrafe wegen Überschreitung der neuen Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse von 30 Km/h, verlief das Rennen zur Zufriedenheit der Akteure. Nach sechs Rennstunden unter besten Bedingungen landete das Team aus Adenau schließlich auf dem 16. Gesamtrang und auf Position sechs in der Klasse SP7.

„Wir haben heute weiniger auf ein Ergebnis hingearbeitet, sondern uns auf das 24-Stunden Rennen konzentriert. Dazu bedarf es an jeder Menge Feinabstimmung, wie wir gemerkt haben“, analysierte Stephan Rössel das Rennen. „Trotz der sehr erfahrenen Mannschaft haben wir noch einiges an Arbeit vor uns, aber das werden wir schon hinbekommen. Meine Befürchtungen hinsichtlich der Geschwindigkeitsbeschränkungen haben sich hingegen leider bewahrheitet. Es ist sehr schwierig genau auf dem Punkt Tempo 200 oder Tempo 250 zu halten. Als Fahrer bist du so beschäftigt, dass diese zusätzlichen Aufgaben nur schwierig zu erfüllen sind. Verkehr hinten, Verkehr vorne, dazu noch langsamere Teilnehmer, und dann kommen ja die sonst rennüblichen Gelb und Doppelt-Gelb Abschnitte hinzu. Ich bin gespannt wie dies in vier Wochen zu händeln sein wird.“ (Redaktionsbüro byJogi)
 

Ergebnis Gesamt

Ergebnis nach Klassen

 


Fotos Rennen

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43. ADAC 24-Stunden Rennen Nürburgring

Zweimal rund um die Uhr durch die „Grüne Hölle!“

Nürburgring. Am kommenden Wochenende ist es soweit, der sportliche Saisonhöhepunkt der Tourenwagen- und GT-Sportwagen, das Internationale 43. ADAC 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring, lockt mit einer atemberaubenden Strecke, einem faszinierenden Starterfeld und einer Traumkulisse von über 200 000 Zuschauern, zu dem Motorsportereignis des Jahres in die Eifel.

Unter den Süchtigen, die ab „Christi Himmelfahrt“ dem Rennvirus verfallen sind, befindet sich auch der Mayener Stephan Rössel, seines Zeichens  Geschäftsführer des Porsche Zentrum Aschaffenburg und Rennfahrer in Personalunion.

Mit RTR-Raceunion Teichmann Racing im 997 GT3 Cup.

Bei der Hatz zweimal rund um die Uhr auf der über 25 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Strecke und Nordschleife des Eifelkurses wird „Don Stephano“ wie er am „Ring“ auch genannt wird,  in diesem Jahr in einem Porsche 997 GT3 Cup des Adenauer Teams von RTR -Racing Platz nehmen. Zusammen mit „Alex Autumn“ (Adenau), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Marc Hennerici (Mayen) bildet er im Cup 911er ein sehr schlagkräftiges und erfahrenes Quartett, das in der Klasse SP7 nicht nur um den Klassensieg ein Wort mitreden möchte, sondern auch in der Gesamtwertung des etwa 160 Fahrzeuge starken Feldes eine gute Position herausfahren möchte. Der Porsche 997 GT3 Cup der Adenauer Mannschaft um Karl-Heinz Teichmann wurde für dieses Vorhaben komplett revidiert und „bis auf die letzte Schraube“, neu aufgebaut.

„Ich freue mich sehr auch in diesem Jahr mit diesem tollen und erfahrenen Team ins Rennen gehen zu können“, so „Don Stephano“ eine Woche vor dem weltweit größten Motorsportevent. „24 Stunden Nordschleife das ist einzigartig und ganz Besonders. Ein Rennen das man nie mehr vergisst. Ich wünsche meiner Mannschaft von RTR Raceunion Teichmann Racing aber auch allen unseren Partnerteams des Porsche Zentrums Aschaffenburg, ein tolles, unfallfreies und erfolgreiches Rennen. Wir sehen uns am Sonntagnachmittag auf der Ziellinie.“

24-Stunden Classic mit Wolfgang Schachinger auf der Le Mans Chevrolet Corvette aus dem Jahre 1968.

Doch nicht nur beim 24-Stunden Rennen selbst wird Stephan Rössel ins Lenkrad greifen. Beim 3-Stunden Rennen der ADAC 24H-Classic wird sich der Mayener wie schon beim Oldtimer Grand-Prix im vergangenen Jahr, mit Wolfgang Schachinger im Cockpit von dessen bulliger Le Mans Chevrolet Corvette abwechseln. „Die Corvette von Wolfgang Schachinger ist ein Monster. Diese Fahrmaschine auf der Nordschleife zu bewegen, hat mich bereits im vergangenen Jahr total begeistert. In diesem Jahr bleibt es hoffentlich trocken, denn im Regen ist der US-Renner eine mehr als gefährliche Waffe, die allerdings ein sehr hohes Suchtpotential besitzt“. Das Rennen der ADAC 24H-Classic startet am Freitagmittag um 13:50 Uhr und geht über eine Distanz von 180 Minuten.
 (Redaktionsbüro byJogi/ www.byjogi.de )

Zeitplan 43. ADAC 24-Stunden Rennen Nürburgring 2015:

Donnerstag, 14. Mai 2015:
08:00 – 11:10 Uhr Rundstrecken Challenge G Leistungsprüfung (190 Min.)
11:30 – 12:30 Uhr WTCC G Test
13:15 – 15:15 Uhr ADAC 24h-Classic G Qualifying
15:45 – 17:45 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G Freies Training
18:10 – 19:10 Uhr Porsche Carrera Cup Deutschland G Freies Training
19:25 – 23:25 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G 1. Qualifying

Freitag, 15. Mai 2015:
08:15 – 09:15 Uhr WTCC G 1. Freies Training
09:30 – 11:30 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G 2. Qualifying
11:55 – 12:55 Uhr WTCC G 2. Freies Training
13:00 – 13:30 Uhr ADAC 24h-Classic Startaufstellung
13:50 – 16:50 Uhr ADAC 24h-Classic G Rennen (180 Min.)
17:10 – 17:50 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G Top-30-Qualifying
18:20 – 19:20 Uhr WTCC G Qualifying
19:40 – 20:40 Uhr Porsche Carrera Cup Deutschland G Qualifying
20:40 – 21:30 Uhr Pit-Walk 24h-Rennen B
20:40 – 21:20 Uhr Falken Drift Show M

Samstag, 16. Mai 2015:
08:05 – 08:35 Uhr WTCC G Warm-up
09:17 – 10:17 Uhr Porsche Carrera Cup Deutschland G Rennen (4 Runden)
11:15 – 11.45 Uhr WTCC G 1. Rennen (3 Runden)
12:15 – 13:00 Uhr WTCC G 2. Rennen (3 Runden)
13:45 – 15:00 Uhr Event-Programm
13:45 – 15:00 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen Startaufstellung
15:40 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G Einführungsrunde
16:00 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G Start Rennen

Sonntag, 17. Mai 2015:
16:00 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen G Zieleinlauf Rennen

Genutzte Streckenvarianten: (G) = Gesamtstrecke • (M) = Müllenbachschleife •
(B)= Boxengasse
 


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14.-17.05.2015 43. ADAC 24-Stunden Rennen Nürburgring

Stephan Rössel feiert Podiumserfolg beim Eifelklassiker auf dem Nürburgring.

Nürburgring. „Ich bin überglücklich und total begeistert von diesem einmaligen Erfolg. Wir haben hier eine traumhafte Teamleistung abliefern können, das war grandios. Ich möchte mich bei allen bedanken, die ihren Teil zu unserem Erfolg beigetragen haben.“ Mit diesen Worten kommentierte am Montag der Mayener Rennfahrer und Geschäftsführer des Porsche Zentrums Aschaffenburg, Stephan Rössel, den dritten Rang, den er und seine Teamkollegen beim Marathon durch die „Grüne Hölle“ des Nürburgring mit ihrem RTR Porsche 911 GT3 Cup einfahren konnten.

Bei der 43. Auflage des prestigeträchtigen Rennens auf der 25,356 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Kurs und Nordschleife des Eifelkurses steuerte „Don Stephano“ zusammen mit „Alex Autumn“ (Adenau), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Marc Hennerici (Mayen) einen Porsche 997 GT3 Cup des Adenauer Teams RTR -Racing in der Klasse SP7. Im Zeittraining belegte das Quartett im 151 Fahrzeuge starken Feld Position 37 und schaffte sich somit eine glänzende Ausgangsposition für das Rennen zweimal rund um die Uhr auf der Berg- und Talbahn der „Grünen Hölle“.

Vom Start am Samstagnachmittag weg, lief es für das RTR-Quartett wie geschmiert. Nachdem die hecktische und durch einsetzenden Regen recht schwierige Anfangsphase des Rennens fehlerfrei und schadlos absolviert war lieferte sich die RTR-Mannschaft einen spannenden, harten aber jederzeit fairen Kampf mit den Konkurrenten in der 19 Fahrzeuge starken Klasse SP7.
Der vom Raceunion Team Teichmann Racing vorbereitete 911er zeigte, ebenso wie Fahrer und Team, nicht die geringste Schwäche und lief wie das berühmte „Schweizer Uhrwerk“ nur diesmal aus Adenau. Außer den planmäßigen Stopps zum Tanken, Fahrer- und Reifenwechsel liefen die 24-Stunden 2015 für die Truppe in der Startnummer 70 völlig problemlos.
Lediglich ein Reifenschaden „hinten links“ den sich Marc Hennerici bei einer Berührung beim Überrunden eingefangen hatte, bremste in der Nacht den Vorwärtsdrang kurz und kostete einige Minuten.

Dominik Brinkmann war es schließlich, der als Schlussfahrer den RTR-Porsche am Sonntagnachmittag über die Ziellinie steuern durfte und das schwarz/weiß karierten Tuche auf Position drei in der Klasse und auf Gesamtrang 20 überqueren konnte und damit den riesigen Erfolg sicher nach Hause brachte.

„Ich bin total happy! Das war ein Mega-Event und der Erfolg gebührt vor allen Dingen Karl-Heinz Teichmann und seiner phantastischen Truppe. Wir hatten ein phantastisches Auto, eine phantastische Truppe und vier tolle Fahrer. Das war ein Supererfolg des gesamten Teams. Besonders freue ich mich für Alex Autumn, dem wir mit diesem Ergebnis sicherlich ein einzigartiges Geburtstagsgeschenk machen konnten“, resümierte Stephan Rössel das 43. ADAC 24-Stunden Rennen. „Auch unseren Partnerteams des Porsche Zentrum Aschaffenburg möchte ich ganz herzlich zu den eingefahrenen Erfolgen gratulieren. Das habt ihr alle Klasse hinbekommen. Ich sage ‘Danke schön‘ und bis zum nächsten Jahr. (Redaktionsbüro byJogi / www.byjogi.de)
 

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