VLN 2014

22.03.2014 - VLN Probe- und Einstellfahrt

VLN-Langstreckenmeisterschaft steht vor ihrer 38. Saison.

„Es kann los gehen“, freut sich Stephan Rössel oder besser, „Don Stephano“ nach den Test- und Einstellfahrten zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Der in Mayen beheimatete Geschäftsführer des Porsche Zentrum Aschaffenburg wir auch in dieser Saison ins Lenkrad eines Porsche 911 GT3 Cup greifen und für die Mannschaft von Car Collection alle zehn Läufe der Rennserie bestreiten. Die Teamkollegen sind dabei Klaus Koch (Erbach) und Michael Heinrich (Oberursel). Unsere Mannschaft  und auch die vom Porsche Zentrum Aschaffenburg betreuten Teams stehen bereit für eine großartige Saison.
Mit der 60ten Ausgabe der ADAC Westfalenfahrt startet die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am kommenden Wochenende in die 38. Saison der spektakulären Rennserie auf der wohl schönsten, aber auch schwierigsten Rennstrecke der Welt, der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Kurs und Nordschleife der „Grünen Hölle“. Zehnmal heißt es dann wieder „Ring frei zum Ring-Kampf“.
(Redaktionsbüro byJogi/ www.byJogi.de)
 

29.03.2014 - 60. ADAC Westfalenfahrt

Souveräner Auftaktsieg für Phoenix Racing

Strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen, begeisterte Zuschauer rund um die Nürburgring Nordschleife und am Ende drei Marken auf dem Podium – der Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ließ keine Wünsche offen. Am Ende des vierstündigen Rennens feierten Marc Basseng (Rosenbach), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Audi R8 LMS ultra von Phoenix Racing den Sieg beim ersten von zehn Rennen 2014.
„Das war ein Einstand nach Maß“, freute sich Basseng nach dem Rennen. Für den Audi-Piloten war es der 26. VLN-Sieg und er rückt damit auf Position zwei der Siegesstatistik vor. Auf Jürgen Alzen, Olaf Manthey und den bereits verstorbenen Ulli Richter fehlen Basseng noch zwei Erfolge, um mit 28 Siegen gleichzuziehen. Das Audi-Trio dominierte über weite Strecken das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von der Pole-Position gestartet blieb Stippler in Führung und Vanthoor verteidigte diese in seinem Stint souverän. Eine Schrecksekunde erlebte Basseng nach einer Kollision mit einem zu überrundenden Fahrzeug. Das Team zog den finalen Boxenstopp vor, um den R8 LMS ultra einem kurzen Check zu unterziehen. Uwe Alzen (Betzdorf) und Philipp Wlazik (Gladbeck) übernahmen mit dem BMW Z4 GT3 unter der Bewerbung H&R Spezialfedern die Führung, bis ein Reifenschaden ihr Rennen vorzeitig beendete. So war der Weg für den ersten Auftaktsieg eines Audi in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft frei. „Es war für uns wichtig, unsere gute Form aus dem Vorjahr zu konservieren und über den Winter zu retten“, sagte Basseng. „So führen wir voller Selbstvertrauen die Vorbereitungen für das ADAC Zurich 24h-Rennen im Juni diesen Jahres fort.“

Team Manthey auf Position acht.

Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet bereits in zwei Wochen. Das 39. DMV 4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren führt ebenfalls über die Distanz von vier Stunden.             Text: VLN.DE

12.04.2014 - 39. DMV 4-Stunden-Rennen

Erster Saisonsieg für Frikadelli-Racing

Der Jubel in der Boxengasse war groß, als Patrick Pilet (Frankreich) im Porsche 911 GT3 R des Frikadelli Racing Team die Ziellinie als Sieger überquerte. Zusammen mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler) und Patrick Huismann (Niederlande) holte das Quartett beim 39. DMV 4-Stunden-Rennen den ersten Porsche-Sieg des Jahres. Für die Lokalmatadore war es der zweite Triumph in der Teamgeschichte. Marcel Fässler (Schweiz) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) wurden im Audi R8 LMS ultra auf Platz zwei gewertet. Rang drei ging an Martin Ragginger (Österreich) und Alexandre Imperatori (Hongkong) mit einem weiteren Porsche 911 GT3 R, eingesetzt vom Team Falken Motorsports. Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport1 am 19. April um 16:30 Uhr. Danach werden Wiederholungen der Reportage auf dem Pay-TV-Sender Sport1+ ausgestrahlt.

Der zweite Lauf des Jahres musste infolge eines Unfalls nach 51 Minuten mit der Roten Flagge unterbrochen werden. „Im Streckenabschnitt Pflanzgarten kam es zu einer Kollision zwischen dem Porsche mit der Startnummer 101 und dem Volkswagen Scoricco mit der 505“, erklärte Rennleiter Bernd Burkhard (Jülich). „Steve Jahns (Luxemburg) und Constantin Kletzer (Österreich) blieben bei dem Zwischenfall unverletzt; medizinische Nachuntersuchungen ergaben keine Befunde.“ Da die Leitplanken bei dem Unfall schwer beschädigt wurden, war eine Reparaturpause notwendig um die Streckenbegrenzung instand zu setzen. Der Restart erfolgte um 16:15 Uhr über die Distanz von zwei Stunden. Beide Rennabschnitte wurden einzeln gewertet, die Addition ergab das Endergebnis in der Entscheidung um den Tagessieg.
Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 26. April 2014 statt. Der 56. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. VLN.DE

26.04.2014 - 56. ADAC ACAS H&R-Cup

Adorf / Catsburg holen ersten BMW-Sieg 2014

Nürburgring. Drei Rennen, drei Sieger: Nach Audi und Porsche feierte beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft das BMW Sports Trophy Team Marc VDS den ersten BMW-Sieg 2014. Bei frühlingshaften Temperaturen rund um die Nürburgring Nordschleife fanden zahlreiche Zuschauer den Weg in die Eifel und erlebten ein über die Distanz von vier Stunden packendes Rennen um den Tagessieg. Nick Catsburg (Niederlande) und Dirk Adorf (Michelbach) überquerten beim 56. ADAC ACAS H&R-Cup nach 4:05:00,778 Stunden und 27 Runden als Sieger die Ziellinie. Der Vorsprung auf Rudi Adams (Ahütte), Kevin Estre (Österreich) und Arno Klasen (Karlshausen) im McLaren MP4 12C GT3 von Dörr Motorsport betrug am Ende nur 3,575 Sekunden. Als Dritte komplettierten Marc Basseng (Rosenbach), Marcel Fässler (Schweiz) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) im Audi R8 LMS ultra das Podium. Das Phoenix-Trio büßte seinerseits 11,912 Sekunden auf die Spitze ein.
„Ich freue mich riesig“, sagte der dreifache VLN-Champion Adorf nach dem Rennen. „Auch wenn unser Einsatz der Vorbereitung auf das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring diente, nehme ich diesen Sieg natürlich gerne mit. Er war hart umkämpft und speziell in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig spannend.“ Das Marc VDS-Team war von Position zwölf aus in das Rennen gestartet und wählte eine Strategie mit einem frühen Boxenstopp. Über die Distanz war der BMW dann das schnellste Fahrzeug. „Wir haben uns nur auf uns selbst konzentriert und sind – ohne besonderes Augenmerk auf unsere Mitstreiter – unser eigenes Rennen gefahren“, sagte Catsburg, der am niederländischen Nationalfeiertag seinen zweiten VLN-Sieg feierte. „Dabei war vor allem deutlich spürbar, dass unser Z4 auch neben der Ideallinie komfortabel zu bewegen war. Das ist bei einem Langstreckenrennen, bei dem man viele Fahrzeuge überrunden muss, von großer Bedeutung.“
Überglücklich mit Platz – dem zweiten Podiumsrang für den Dörr McLaren – war Klasen: „Das Ergebnis ist super. Vor allem, weil wir nicht vom Pech anderer profitiert haben, sondern aus eigener Kraft richtig schnell waren“, sagte der 26-fache VLN-Sieger. „Mit jedem Kilometer auf der Nordschleife betreiben wir Feintuning und kommen unserem Ziel näher. Klar ist, dass wir antreten, um möglichst bald den ersten Sieg zu feiern.“ Adams ergänzte: „Besonders stolz sind wir, dass wir am Ende auch die schnellste Rennrunde in 8:12,086 Minuten gedreht haben.“
Nach drei Rennen im 2-Wochen-Rhythmus haben die Teams der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nun sieben Tage mehr Zeit, sich auf das nächste Rennen vorzubereiten. Am 17. Mai startet die 45. Adenauer ADAC simfy-Trophy. Der vierte Lauf führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. VLN.DE

 

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02.08.2014: 37. RCM DMV Grenzlandrennen

Stephan Rössel verpasst als Doppelstarter das Podium nur knapp.

02.08.2014 – Nürburgring.  Einen tollen Start in die zweite Saisonhälfte der VLN-Langstreckenmeisterschaft erlebte Stephan Rössel beim sechsten von 10 Saisonrennen, dem 37. RCM DMV Grenzlandrennen auf dem Nürburgring.

Dabei absolvierte der Mayener Geschäftsführer des Porschezentrum Aschaffenburg am Samstag gleich einen Doppelstart und machte sich in der 15 Fahrzeuge starken Klasse SP7 selbst Konkurrenz. Zusammen mit Marko Seefried und dem Norweger Harald Nordeng steuerte er zum einen den Rinaldi-Racing Porsche 911 GT3 mit der Startnummer 84. Zum zweiten teilte er sich das Steuer des Car-Collection 911er mit der Nummer 89, in dem er sich mit seinen Partnern Michael Heinrich und Klaus Hahn abwechselte.

Mit dem Rinaldi 997 ging Startfahrer Marco Seefried von der 23. Gesamtposition im 169 Fahrzeuge starken Gesamtfeld (Position drei Klasse SP7) ins Rennen und übergab nach einem frühen Stopp ohne Fahrerwechsel, das Auto in Runde 13 an den Harald Nordeng. Auch der Norweger machte einen fehlerfreien Job und kämpfte in der starken Klasse um die Podiumspostionen. Den Schlussturn übernahm dann „Don Stephano“ selbst. „Das hat riesigen Spaß gemacht“, strahlte dieser nach der Zieldurchfahrt, bei der das Trio das Klassenpodium mit Rang vier knapp verpasste. „Wir haben hart aber fair gekämpft, das war bis zum Schluss richtig spannend.“ Im Gesamtklassement bedeute dies Position 21.

Auch im Car-Collection Porsche erlebte Stephan Rössel einen erfolgreichen Renntag. Mehr als Platz neun in der Klasse und Position 33 im Gesamt war für den Vielfahrer und seine Mannschaftskollegen Michael Heinrich und Klaus Hahn diesmal jedoch nicht möglich, aber auch hier zeigte man sich mit dem Erreichten zufrieden. „Wir haben ein sauberes Rennen abgeliefert und das Auto steht ohne einen Kratzer im Parc Ferme.“

Mit Saisonlauf sieben wartet nun der Höhepunkt der VLN-Saison auf Porsche-Pilot Rössel. Am 23. August geht es beim „Opel 6H ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ über die längste Distanz des Jahres. „Ich freue mich sehr auf dieses Rennen“, so der Mayener. „Das wird ein hartes Stück Arbeit für Mensch und Maschine, aber wir werden wieder alles geben um den Fans und auch uns Aktiven begeisternden Sport zu bieten.“
(Redaktionsbüro byJogi/ www.byJogi.de)
 


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23.08.2014: Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Turbulentes Opel 6-Stunden ADAC Ruhrpokal Rennen für Stephan Rössel.

23.08.2014 – Nürburgring. Beim siebten Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring lagen für Stephan Rössel Freud und Leid sehr nahe beieinander. Einem tollen vierten Rang mit dem einen Fahrzeug stand nach sechs aufregenden und atemberaubenden Rennstunden ein unglücklicher Ausfall gegenüber.

Beim Saisonhighlight der VLN-Meisterschaft, dem „Opel 6-Stunden ADAC Ruhrpokal Rennen“ startete der Geschäftsführer des Porsche Zentrum Aschaffenburg erneut auf zwei Porsche 911 in der mit 14 Fahrzeugen erneut sehr stark besetzten Klasse SP7 an. Zum einen pilotierte der Mayener den Car Collection 911er mit der Startnummer 89 zusammen mit seinen Teamkollegen Klaus Hahn, Michael Heimrich und Sebastian Kemper, zum anderen teilte er sich das Cockpit des 997 GT3 mit der Nummer 84 mit dem Norwegischen Trio Harald Nordeng, Kjetil Giltvedt und Erik Steinbraten.

Mit diesem Fahrzeug schrammte „Don Stephano“ dann auch mit Klassenrang vier erneut knapp an einem Podiumserfolg vorbei. Trotz der sehr schwierigen Bedingungen auf der Strecke und den zahlreichen Reifenwechseln, lieferte das Quartett eine fehlerfreie Leistung ab und feierte, wie schon beim sechsten Saisondurchgangmit Rang vier einen großartigen Erfolg.

Pech hatte der PZA-Geschäftsführer hingegen mit dem Car Collection Porsche. Bereits kurz nach dem Start kollidierte der Startfahrer des Teams, mit einem vorausfahrenden Fahrzeug und musste mit defekten Kühler und Querlenker die Box ansteuern. Zum Glück passierte der Unfall noch auf dem Grand-Prix-Kurs, sodass der Weg zu rettenden Box nicht zu weit war. „Nach der langen Reparatur war uns eigentlich schon klar, dass wir in der Klasse keine Chance mehr haben würden. Aber wir haben deswegen nicht einfach aufgegeben“, erklärte Stephan Rössel später. Nach einem kurzen Stopp an der Strecke, um Kühlwasser nachzufüllen und einem erneuten außerplanmäßigen Halt zum Entlüften des Kühlsystems lief aber dann auch die #89 klaglos.

Dass das Auto letztlich nicht in die Wertung ins Ziel kam, lag daran, dass kurz vor Schluss noch einmal starker Regen einsetzte und viele Teams zur Sicherheit auf Regenreifen wechselten. Als die Nummer 89 an der Box stand, fuhr genau in diesem Moment der Gesamtsieger über die Ziellinie und der Car Collection-Renner war, trotz aufopferungsvollem Kampf aus der Wertung. „Das war sehr, sehr unglücklich“, so „Don Stephano“.

Auch die Kundenteams des Porschezentrum Aschaffenburg erlebten einen spannenden siebten Renntag in der VLN-Meisterschaft. Während die zuletzt zweifachen Gesamtsieger des Frikadelli-Racing Team rund um Klaus Abbelen und Sabine Schmitz, nach einer Gesamtführung mit einem Ausfall nach Ausrutscher ebenfalls zu den Verlierern des Tages zu zählen waren, sorgten die Mannschaften von Schmickler Performance mit dem Sieg von Dieter Weidenbrück und Markus und Stefan Schmickler in der Klasse SP6, von GetSpeed Performance mit Adam Osieka, Christopher Mies und Steve Jans im Cup 911er mit Rang zwei in der Porsche-Cup Klasse und die drei PZA unterstützten Porsche der Black Falcon Mannschaft  mit den Klassenrängen zwei, drei und fünf in der V6, für die Erfolge des Wochenendes.

Runde acht in der VLN-Langstreckenmeisterschaft findet am 13 September, mit dem „46. ADAC Barbarossapreis“ an gleicher Stelle statt.
(Redaktionsbüro byJogi/ www.byJogi.de)
 


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13.09.2014: 46. ADAC Barbarossapreis

Nebel verhindert den achten VLN-Saisonlauf.

Starker Nebel verhinderte den Start des achten Durchgangs zur VLN-Langstreckenmeisterschaft, dem 46. ADAC Barbarossapreis, auf dem Nürburgring. 

Bereits die Zeitenjagd im Qualifikationstraining wurde zunächst unter „gelber Flagge“ gestartet und dann nach nur einer guten halben Stunde mit der roten Flagge abgebrochen. Für Stephan Rössel und seine Teamkollegen Harald Nordeng  und  Marco Seefried wurde im Porsche 911 GT3 997 zu diesem Zeitpunkt im 176 Teams starken Feld, Position elf notiert. Im Car Collection Motorsport 911 GT3 Cup den der Geschäftsführer des Porschezentrum Aschaffenburg zusammen mit Michael Heinrich und Klaus Koch einsetzte, lag man zum Zeitpunkt des Trainingsabbruchs nach nur zwei „Funktionsrunden“ auf Gesamtrang 57.

Das für 12 Uhr vorgesehene und auf die Distanz von vier Stunden angesetzte Rennen wurde zunächst verschoben und um kurz nach 14 Uhr endgültig abgesagt. Saisonrennen Nummer neun, das ROWE DMV 250-Meilen-Rennen findet am 11. Oktober statt.

(Redaktionsbüro byJogi/ www.byJogi.de)


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11.10.2014: ROWE DMV 250-Meilen-Rennen

Stephan Rössel beim neunten VLN-Durchgang auf dem Podium der Porsche-Carrera-Cup Klasse.

Einen äußerst erfolgreichen neunten Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, erlebte der Mayener Stephan Rössel am vergangenen Wochenende. Der Geschäftsführer des Porsche Zentrum Aschaffenburg startet auf gleich zwei der Zuffenhausener Renner, holte sich die Positionen drei und sechs und stand damit in der Klasse Cup2, der Porsche Cup-Fahrzeuge sogar auf dem Podium.

Das ROWE DMV 250-Meilen Rennen erlebte einen „heißen Herbst“ und 191 teilnehmende Teams sorgten selbst auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Kurs und Nordschleife des Eifelkurses für drangvolle Enge, was für viele der Protagonisten nicht ohne Folgen blieb und für eine hohe Ausfallquote sorgte. Angesichts der äußerst undisziplinierten Fahrweise einiger Piloten und der Vielzahl, teils schwerer Unfälle, machte sich auch Stephan Rössel seine Gedanken. „Wir fahren hier doch ein Langstreckenrennen mit einer Distanz von vier Stunden, da müsste die Prämisse doch sein, auch die Zielflagge zu sehen um überhaupt ein Ergebnis einfahren zu können. Aber was ich heute hier gesehen habe grenzte fast an Krieg. Jedenfalls sahen manche Streckenabschnitte aus wie Schlachtfelder. Wir können nur froh sein, das alle Fahrer weitestgehend unverletzt blieben. Wir fahren hier keine Playstation-Rennen wo man nach einem Crash einfach die Reset-Taste drückt. Hier geht es um Menschen, Freunde, Sportkameraden!“, richtet Stephan Rössel seinen Appell an die Fahrerkollegen der VLN. „Geht fair und respektvoll miteinander um, damit wir gemeinsam viel Freude an unserem Sport haben.“

Trotz der schwierigen Bedingungen auf der Strecke stimmte der sportliche Aspekt bei Stephan Rössel an diesem Samstag. Beide Einsatzfahrzeuge sahen ohne einen Kratzer und mit sehr guten Ergebnissen nach vier Rennstunden die Zielflagge. Zusammen mit dem Niederländer Jaap van Lagen und dem Schweizer Porsche Carrera Cup-Rookie Jeffrey Schmidt gelang ihm in einem von „HH Performance“ eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup in der Porsche Cup-Klasse mit Rang drei sogar der Sprung auf das Klassenpodest.

In seinem zweiten Einsatzfahrzeug, dem Cup-Porsche von „Car Collection“ startete der Mayener  zusammen mit seinen Partnern Klaus Koch und Michael Heimrich in der Klasse SP7. In der hart umkämpften und mit 15 Fahrzeugen äußerst stark besetzten Klasse landete das Trio nach einer fehlerfreien Fahrt auf Position sechs. „Ich freue mich sehr“, so „Don Stephano“ „das wir erneut ein solch erfolgreiches Rennen abliefern konnten. Beide Einsatzteams und meine Teampartner haben einen phantastischen Job abgeliefert. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“ In der Tageswertung landeten Stefan Rössel mit dem Cup Porsche auf Gesamtposition 20 und mit dem Car Collection-Auto auf Rang 23.

Auch die Partnerteams des Porsche Zentrum Aschaffenburg erlebten ein äußerst erfolgreiches ROWE DMV 250-Meilen Rennen. Besonders hervorzuheben bleibt hier, die in Meuspath, direkt am Nürburgring beheimatete Mannschaft von Black Falcon. In der Klasse V6 feierte die Truppe einen Dreifacherfolg. Auch die Mannschaft von RTR-Raceunion-Teichmann-Racing feierte mit dem Sieg in der Klasse Cup2 einen tollen Erfolg. Marc Hennerici, Markus Palttala und Dennis Trebing lieferten sich unter anderem mit dem Cup Porsche von „HH-Performance“ ein spannendes und faires Duell und waren in der Porsche-Cup Klasse die Schnellsten.
Das Team von „GetSpeed Performance“  mit Adam Osieka und Steve Jans, die mit Unterstützung des PZA unterwegs sind, feierte den Sieg in der Klasse SP7 und fuhr sich mit Gesamtrang neun in die Top 10.

Pech hatte allerdings die Mannschaft von Frikadelli-Racing mit dem Porsche 911 GT3R. Patrik Huismann wurde in der zweiten Runde in einen heftigen Unfall verwickelt und schied aus. Der Niederländer, der zum Check kurz ins Adenauer Krankenhaus gebracht wurde, überstand den Crash mit Prellungen allerding besser als sein Auto, das ein Fall für den Karosseriebauer ist.

Das große VLN-Finale findet am 15. Oktober mit Lauf 10, dem 39. DMV Münsterlandpokal statt.


(Redaktionsbüro byJogi/ www.byJogi.de)


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25.10.2014: 39. DMV Münsterlandpokal

Stephan Rössel erreicht im VLN-Finale sein bestes Saisonergebnis.

In einem turbulenten und aufregenden Finale zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, fährt Stephan Rössel zusammen mit seinen Partnern Jaap Van Lagen (NL) und Jeffrey Schmidt (CH) im Porsche 011 GT3 Cup des Teams „HH Performance Group“ sein bestes Saisonergebnis ein. Der Sieg in der Klasse Cup2 ist gleichbedeutend mit dem Wertungsgruppensieg bei den Cup-Fahrzeugen und Rang sieben im 164 Teams starken Gesamtfeld.

“Das war ein phantastisches Rennen zum Saisonende“, bejubelte der Geschäftsführer des Porsche Zentrum Aschaffenburg den großartigen Erfolg. „Die Jungs haben heute richtig Gas gegeben und wir haben einen tollen Erfolg einfahren können. Ich bin sehr stolz, mit diesen beiden Profis das Cockpit zu teilen und zu diesem Ergebnis beitragen zu dürfen.“  Zum Saisonabschluss stand der Mayener damit noch einmal ganz oben auf dem Siegerpodest.

Auch im VLN-Finale, das Aufgrund aufziehenden Nebels 24 Minuten nach dem Start mit der Roten Flagge unterbrochen werden musste und erst um 14:30 Uhr neu gestartet werden konnte, waren die Partner- und Kundenteams des Porschezentrum  Aschaffenburg erfolgreich unterwegs. Allen voran die Mannschaft von Frikadelli-Racing, die mit dem neu aufgebauten Porsche 911 GT3 R und dem Fahrerquartett Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huismann und Frank Stippler, auf Anhieb auf Gesamtrang zwei, hinter dem siegreichen  Alzen-Ford GT3 fahren konnten.

„Alle unsere Partner haben zum Finale noch einmal gezeigt, dass sie zu den Schnellsten in der VLN gehören“, zieht Stephan Rössel eine mehr als positive Jahresbilanz. „Ganz gleich ob es die Teams von Black Falcon, Frikadelli-Racing, Car Collection, GetSpeed, Schmickler Performance oder Rinaldi-Racing sind, der Weg zum Sieg führt nur über die Fahrzeuge des Porsche Zentrum Aschaffenburg und darauf sind wir mehr als stolz!“


(Redaktionsbüro byJogi/ www.byJogi.de)


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